Die Entstehung der KNIGHT Portale

Seit langer Zeit basieren Online-Jobportale auf einem Prinzip des einseitigen Systems von Jobausschreibungen. Arbeitgeber schalten Anzeigen und Kandidaten bewerben sich aktiv auf diese Stellenausschreibungen. Dieses System des Gefunden Werdens als Arbeitgeber von Bewerbern für ein Job wurde von den Printmedien aus der Vor-Internetzeit übernommen. In Zeitungen, Magazinen oder sonstigen Printmedien, wo hauptsächlich Job-Anzeigen dargestellt wurden, haben sich Menschen gemeldet, um sich für offene Stellen zu bewerben. Verständlicherweise gab es in der Zeit kein wirkliches Medium, wo man als Kandidat selbst ein Profil anlegen konnte, um selbst von Arbeitgebern beworben zu werden. Das wäre entweder zu kostspielig geworden oder man wollte schlichtweg seine persönlichen Daten nicht der Öffentlichkeit preisgeben, da das Medium Print das Einschränken der Sichtbarkeit von persönlichen Daten nicht ermöglichte. Daher war es logisch, das Printmedien hauptsächlich nur von Arbeitgebern im Jobanzeigenmarkt genutzt wurde. Dieses einseitige System der Anzeigenschaltung wurde schlichtweg in den letzten Jahrzehnten im Internet hauptsächlich mit wenigen Ausnahmen komplett übernommen, da sich diese Denkweise eingebrannt hat. In vielen Online-Jobportalen hat man weiterhin nur die Möglichkeit als Arbeitgeber Stellen auszuschreiben, so dass sich Bewerber darauf melden müssen. Versuche, dass sich auch Kandidaten mit Profilen in einer eigens dafür erstellten Auflistung vorstellen können und von Arbeitgebern aktiv und systematisch kontaktiert und beworben werden, sind entweder gar nicht, eher mäßig oder nur bei wenigen Portalen wie zum Beispiel Business-Community-Plattformen vorhanden. Letztendlich liegt der aktive Schwerpunkt bei vielen Jobbörsen weiterhin auf der Seite derjenigen, die Arbeit vergeben.

Um sich aus dieser alten verkrusteten Denkweise der Printmedien-Zeit zu lösen, haben wir das Konzept der KNIGHT-Portale für das Internet erschaffen. Aufgrund des demographischen Wandels, den veränderten Ansprüchen der jüngeren Generationen und des Fachkräftemangels in vielen Job-Sektoren entwickeln wir ein Job-Arbeitgeber-Kandidaten-System (JAKS), welches auf ein Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Kandidaten setzt.

In einem KNIGHT-Portal können Arbeitgeber Jobanzeigen schalten und sich in einem Profil vorstellen. Diese werden in einer detaillierten Auflistung dargestellt. Bewerber können sich auf diese Stellenausschreibungen melden und den Arbeitgeber kontaktieren. Parallel dazu können sich auch Kandidaten in einem eigenen Profil auf einer KNIGHT-Plattform vorstellen, worauf sich Arbeitgeber melden können. Alle Kandidaten werden auch in einer großen Auflistung vorgestellt, worauf der Kandidat natürlich die Kontrolle über die Sichtbarkeit seiner Daten hat. Der Kandidat hat die Möglichkeit neben seinen persönlichen Daten, beruflichen Werdegängen, Jobvorstellungen und Lohnwünschen auch seine verfügbaren Zeiten darzustellen, so dass der Arbeitgeber zielgenau zu den Jobprofilen die passenden Kandidaten einzeln aber auch in einer gefilterten Masse kontaktieren kann. Arbeitgeber bewerben sich bei Kandidaten genauso wie sich Kandidaten bei den Arbeitgebern bewerben müssen. Ein KNIGHT-System, dass auf dem Prinzip des synchronen Werbens zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer basiert – in beide Richtungen gleichermaßen. Parallel dazu können auf beiden Seiten Hilfsmittel wie Fotos, Videos, Social Media oder weiteren Möglichkeiten verwendet werden.